Förderung und Programm

Sächsischer Leistungspreis Lokal-TV

  •  Auslobung des Sächsischen Leistungspreises Lokal-TV 2022 – SLL-TV: 

An der Bewerbung um den Preis können sich die von der SLM lizenzierten sächsischen kommerziellen Veranstalter von lokalem und regionalem Fernsehen beteiligen. Die Teilnehmer am Wettbewerb haben die Möglichkeit, pro Jahresdrittel in jeder der vier Kategorien einen Beitrag einzureichen. 

  • Einreichungsfristen: 
  • Freitag, 18. März 2022,
  • Freitag, 15. Juli 2022 sowie
  • Freitag, 18. November 2022.

Online-Bewerbung (siehe rechter Rand)

 

 

  • Leistungsschau der Fernsehproduzenten 

Die Sächsische Landesmedienanstalt lobt seit 2010 den „Sächsischen Leistungspreis Lokal-TV“ aus.

Mit dem Leistungspreis möchte die SLM die privaten Fernsehmacher motivieren, Ereignisse im Verbreitungsgebiet so im Programm zu präsentieren, dass sich ihre journalistische und technische Umsetzung qualitativ deutlich aus der alltäglichen Berichterstattung heraushebt.

Bei diesem Preis sollen innovative Programminhalte aus den Redaktionen gewürdigt, Mut und Risikobereitschaft der Fernsehproduzenten belohnt und neue Wege bei der Programmgestaltung befördert werden. Der Preis will vor allem bewirken, dass die Vielfalt der Formate in den sächsischen privaten regionalen und lokalen Fernsehprogrammen nicht nur erhalten bleibt, sondern kontinuierlich erhöht wird.

 

Kategorie „Beste Berichterstattung / Beste Informationssendung”

gewinnt der Beitrag: "100 Jahre Freital - Auftakt mit Pauke und Trompete"
eingereicht von: FRM-TV-Produktion Ronny Börner, Dippoldiswalde /FRM-TV Osterzgebirge
produziert von: Matthias Wagner

Preisgeld: 5.000 Euro

Begründung der Jury:

"Freital hat eine überaus interessante Geschichte - und möchte den runden Geburtstag dieser Stadt gebührend feiern. Die Pandemie verbietet leider Feierlichkeiten, wie sie sonst üblich wären, aber gemeinsam mit FRM-TV wurde eine kreative Lösung für eine Auftaktveranstaltung gefunden. Die Freitaler Christuskirche wurde hergerichtet, Musiker eingeladen, die Festrede vor der Kamera gehalten und Rückblicke auf die Stadt eingespielt. Daraus ist eine sehr schöne Sendung entstanden - technisch einwandfrei und rundherum ansprechend."



Kategorie „Beste Nachrichtensendung”

gewinnt der Beitrag: "Tschechische Grenzpendler"
eingereicht von: Regionalfernsehen Mittelerzgebirge GmbH, Marienberg/MEF - Mittelerzgebirgs Fernsehen
produziert von: Tobias Körner

Preisgeld: 5.000 Euro

Begründung der Jury:

"Ein Thema, was vielen wahrscheinlich kaum präsent war: Die Situation der Grenzpendler, die viel zu einem reibungslosen Ablauf unserer Gesellschaft beitragen, unter Corona-Bedingungen. Durch die Grenzschließungen waren sie gezwungen, sich zu entscheiden - hierzubleiben und weiterzuarbeiten oder nach Hause zu fahren und dabei das Risiko einzugehen, den Job zu verlieren. Was die Trennung von Familie und Umfeld bedeutet, macht dieser Beitrag berührend und ungeschönt deutlich."
 



Kategorie „Politisches Geschehen” im Lokalen

gewinnt der Beitrag: "Colditzer Pilotprojekt soll Hausarztpraxen entlasten"
eingereicht von: Muldental TV GmbH, Grimma/Muldental TV
produziert von: Jana Gerundt

Preisgeld: 5.000 Euro

Begründung der Jury:

"Eine wichtige Information für die Bevölkerung im Muldental: Mit der Erweiterung der Impfkapazitäten durch die Zusammenarbeit des BSW Muldental und den Hausarztpraxen wurden pragmatische Lösungen gefunden, um der Pandemie Herr zu werden. Ein informativer Beitrag, der mit guten Bildern und O-Tönen über die Situation vor Ort berichtet." 



Kategorie „Sonderpreis”

gewinnt der Beitrag:"Gestohlene Kinder der DDR"
eingereicht von: LE Medien GmbH, Leipzig/Leipzig Fernsehen
produziert von: Franziska Jacob

Preisgeld: 5.000 Euro

Begründung der Jury:

"Dieser Beitrag lässt niemanden unberührt: Menschen berichten über vermutete und tatsächliche Kindesentführungen in der DDR. Eine aufwändige Recherche bildet die Grundlage dieses  erstklassigen Films, der über ein hochemotionales Thema berichtet, welches die Betroffenen nicht zur Ruhe kommen lässt. Lange weitgehend vergessen von der Politik, kümmern sich Ehrenamtler um dieses Thema und konnten seitdem schon einiges bewirken. Absolut hervorragend!"

 

Die Preisträger und Gewinnerbeiträge

 

Kategorie „Beste Berichterstattung / Beste Informationssendung”

gewinnt der Beitrag: „Friedensbanner”
eingereicht von: F.i.S.-Fernsehen in Sachsen GmbH / Chemnitz Fernsehen
produziert von: Sascha Deß

Preisgeld: 5.000 Euro

Begründung der Jury:

„Berührendes Thema und gute Bilder: Anlässlich des Chemnitzer Friedenstages wurden Banner entrollt, die Schülerinnen und Schüler einer Chemnitzer Schule gemalt haben. Die jungen Menschen haben dafür ihre Gedanken zum Thema Frieden im weitesten Sinne und auf bemerkenswerte Weise bildhaft umgesetzt. Dabei sind berührende Banner entstanden, die nun das Rathaus schmücken und auf jeden Fall ansprechen.”



Kategorie „Beste Nachrichtensendung”

gewinnt der Beitrag: „Der Wein aus der Kälte – Eisweinlese in der Winzergenossenschaft”
eingereicht von: Interessengemeinschaft tv Meissen e.V. / tvM Meissen Fernsehen
produziert von: Matthias Heigl


Preisgeld: 5.000 Euro

Begründung der Jury:

​​​​„Es gibt sie doch noch, die Themen neben Corona - und hier in Meißen - wie könnte es anders sein - drehen sie sich um den Wein, für den die Region bekannt ist. In diesem Fall um einen ganz besonderen, dem Eiswein. Gelesen werden kann dieser nur unter bestimmten Bedingungen, die keinesfalls selbstverständlich, sondern die Ausnahme sind. So lebt dieser Bericht von der Begeisterung der Beteiligten und guten Bildern und lässt den Zuschauer einiges Interessantes erfahren.”

 



Kategorie „Politisches Geschehen” im Lokalen mit dem Thema „Homeschooling”

gewinnt der Beitrag: „Lernen Zuhause – Vor- und Nachteile des Homeschoolings”
eingereicht von: PTV Fernseh- und Multimediagesellschaft mbH/Pirna TV
produziert von: Lucas Böhme

Preisgeld: 5.000 Euro

Begründung der Jury:

„Das Thema Homeschooling hat dieser Beitrag gut und angemessen auf den Punkt gebracht, indem er genau hinschaut, differenziert und auch mal die Kinder zu Wort kommen lässt. Jede Familie hat bei diesem Thema ihre eigene Geschichte zu erzählen und individuelle Herausforderungen zu stemmen – wie dieser Bericht beispielhaft deutlich macht.”



Kategorie „Sonderpreis”

gewinnt der Beitrag: „Andacht zum Heiligen Abend”
eingereicht von: SGS Rundfunkgesellschaft mbH / Lausitzwelle
produziert von: Kim Riesmeier, Stephan Tzeuschner und Hans-Peter Schreiber

Preisgeld: 5.000 Euro

Begründung der Jury:

„Die Menschen konnten am Heiligen Abend 2020 nicht in die Kirche gehen – deshalb kam die Kirche zu ihnen. So auch in Hoyerswerda. Der Gottesdienst der Johanniskirche wurde vorab aufgezeichnet und an Heiligabend ausgestrahlt. Auch wenn es nicht dem Gottesdienstbesuch gleichkommt, so konnte doch die festliche Stimmung transportiert werden. Der Beitrag macht die professionelle Vorbereitung dieser Übertragung deutlich, welche für die Zuschauer ein angemessener Ersatz für den Kirchbesuch sein konnte.”