Im Rahmen der Leipziger Buchmesse mit dem Lesefest „Leipzig liest“ veranstaltete die SLM am 15. März 2018 die beliebte Veranstaltungsreihe „Krimi & Klassik“.

Feste Bestandteile der Veranstaltung sind: drei sächsische Krimiautoren treffen auf Klassik.
Für den musikalischen Part engagierte die SLM Álvaro Campos Jareño. Der spanische Pianist lebt und wirkt in Leipzig seit 2011. Als Solist tritt der 28-jährige regelmäßig auf, u.a. spielte er mit dem Leipziger Symphonieorchester, dem Leipziger Universitätsorchester und der Philharmonie Leipzig. Für Krimi & Klassik spielte er Werke von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart, Claude Debussy und Leoš Janáček.

Die Juristin und Literaturwissenschaftlerin Claudia Rikl stellt ihr Debütroman „Das Ende des Schweigens" vor. Im Mittelpunkt der neuen Krimireihe steht der Neubrandenburger Kriminalhauptkommissar Michael Herzberg, der einst im berüchtigten Stasigefängnis Bautzen II einsaß. Ausgerechnet er, ein Opfer des DDR-Regimes, muss den Mord an einem ehemaligen NVA- Major aufklären.

Krimiautor Horst Eckert stellte sein Werk „Der Preis des Todes“ vor. Die Kriminalromane des preisgekrönten Autors sind nicht nur komplexe Polizeithriller, sondern immer auch spannende Gegenwartsliteratur. Kein Wunder, schließlich hat Horst Eckert nach seinem Politikstudium fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, z.B. für die Tagesthemen gearbeitet. Mit Sarah Wolf lässt er zum ersten Mal eine Journalistin ermitteln.

Aus dem Kriminalroman „Maria und der Patriot“ las Hans-Werner Honert. Der Leipziger Produzent, Drehbuchautor und Regisseur hat mit dem MDR-Tatort um Bruno Ehrlicher und dem TV-Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ deutsche Fernsehgeschichte geschrieben. Mit „Maria und der Patriot“ feierte der 67-jährige sein Debüt als Romanschriftsteller. „Mord durch RAF-Terroristen“ - so lautet die landläufige These zum Mord am Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder. Doch Hans-Werner Honert hat Fakten und Wissen zusammengetragen, die in eine andere Richtung deuten.