Mit ihren jährlich erscheinenden Publikationen, wie dem Jahrbuch, der Studie zur wirtschaftlichen Lage des Rundfunks oder dem Digitalisierungsbericht informieren die Medienanstalten über ihre vielfältigen Aufgaben und Projekte.

In der Schriftenreihe der Landesmedienanstalten werden u. a. Gutachten und Forschungsberichte zu unterschiedlichen Medienthemen veröffentlicht, an denen die Arbeitsgemeinschaft oder mehrere Landesmedienanstalten gemeinsam beteiligt waren. Einen vollständigen Überblick erhalten Sie unter www.die-medienanstalten.de

Digitalisierungsbericht Audio

Digitalisierungsbericht Audio 2019

Der Digitalisierungsbericht Audio der Medienanstalten, der nun zum zweiten Mal als eigenständige Publikation erscheint, bündelt zentrale Ergebnisse der Forschung zur Audionutzung, die im Auftrag der Medienanstalten durchgeführt wurde. Er bietet einen hochaktuellen Einblick in die Entwicklung und die Trends der Audionutzung und analysiert die jüngsten Entwicklungen der Audiobranche.

Die Befunde der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Befragung zeigen beispielsweise, dass DAB+ im Vergleich zur letzten Erhebung einen starken Sprung nach vorne gemacht hat und ein wesentlicher Treiber für das Wachstum beim digitalen Radioempfang ist. Aber auch die IP-basierte Radionutzung nimmt weiter zu, wozu auch die Radionutzung über Smart Speaker beiträgt.

Die Ergebnisse des diesjährigen Online-Audio-Monitors zeigen unter anderem, wie der Besitz von Smart Speakern die Audionutzung beeinflusst, wer Audioangebote nutzt und wann im Tagesverlauf die Primetime der Podcasts zu verzeichnen ist.

Außerdem befassen sich die weiteren Beiträge im vorliegenden Bericht mit dem Erfolg von Podcasts und den Auswirkungen auf Inhalte, Empfehlungen und Werbung, mit dem vielfältigen Mix der Hörfunkübertragungswege sowie mit der Frage, wie Radiomacher auf verschiedenen Plattformen agieren, um auch künftig auf dem Audiomarkt gehört zu werden.

Gestaltung: Rosendahl Berlin

Download Digitalisierungsbericht Audio 2019(PDF, 3,4 MB)

Digitalisierungsbericht Video

Digitalisierung vollendet: Wie linear bleibt das Fernsehen?

Das 14. Jahr des Digitalisierungsberichts der Medienanstalten bringt Veränderungen, nicht nur bei den Übertragungswegen von Rundfunk und in der Mediennutzung. Erstmalig erhalten die Themen Video und Audio jeweils einen eigenständigen Bericht, um den spannenden Entwicklungen ausreichend Raum zu geben.

Der letzte Schritt in die Welt des Digitalfernsehens ist so gut wie gemacht. Der Digitalisierungsbericht misst allerdings schon lange nicht mehr nur den Grad der Digitalisierung der Übertragungswege, sondern dokumentiert umfassend die neuesten Trends im linearen und nichtlinearen Bewegtbildmarkt.

Im vorliegenden Digitalisierungsbericht Video 2018 steht unter anderem das Ende des analogen Kabelsignals im Fokus. Die verbleibenden Haushalte, die Rundfunk noch analog empfangen, müssen sich bis zur Jahreswende auf den digitalen Empfang umstellen. Andere Fernsehhaushalte sind dort längst angekommen: Dieses Jahr zeigen die Forschungsergebnisse erneut, dass Streamingdienste bei den Zuschauern sehr beliebt sind. Besonders junge Erwachsene schalten inzwischen häufiger Video-on-Demand ein als klassisches Fernsehen.

In mehr als zwei Drittel der Haushalte stehen bereits ausschließlich HDTV-Geräte. Auch außerhalb Deutschlands verbreitet sich HD-Fernsehen in einem ordentlichen Tempo, wie der europäische Ländervergleich zeigt. Im Jahr 2018 haben viele Länder wieder größere Schritte in Richtung vollständige Digitalisierung unternommen.

Außerdem beschäftigt sich die Branche weiterhin mit der Frage, wie mit Intermediären umzugehen ist. Um die Medienvielfalt zu sichern ist aus Sicht der Regulierung besonders interessant, welche Rolle Suchmaschinen und soziale Netzwerke für die Mediennutzung spielen. Dabei ist nicht nur die Funktionsweise von Algorithmen entscheidend, sondern auch Fragen der Transparenz und der Informationsvermittlung müssen berücksichtigt werden. Handelt es sich eher um Informationsvermittler oder um Gatekeeper?

Gestaltung: Rosendahl Berlin

Download Digitalisierungsbericht Video 2018(PDF, 6,9 MB)

Content-Bericht 2018 - Forschung, Fakten, Trends

Content-Bericht 2018

Welchen gesellschaftlichen Beitrag leisten Medien? Wie ist es um den Public Value von öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehangeboten bestellt? Und anhand welcher Kriterien kann dieser öffentliche Wert ermittelt werden?

Der Content-Bericht 2018 nimmt das Thema Public Value in den Fokus.

Autorinnen und Autoren aus Forschung und Praxis fragen aus unterschiedlichen Perspektiven nach den Leistungen, die Medien für die Allgemeinheit erbringen. Sie machen deutlich, warum Public Value gerade für den privaten Rundfunk klarer definiert werden sollte, welche Rolle dabei die Reichweite von Medien spielt und was Public Value als Leitmotiv im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausmacht.

Wesentlich, so eine zentrale Erkenntnis, ist letztlich das Zusammenspiel vom Wert eines Programms und der Öffentlichkeit, die es erreicht. Mit den Beiträgen aus der Fernsehprogrammforschung wird zudem die Langzeitperspektive auf 20 Jahre Fernsehen in Deutschland eröffnet.

Bildkonzept, Gestaltung und Satz: Rosendahl Berlin

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Jahrbuch 2018

Jahrbuch 2018

In Deutschland gibt es 14 Landesmedienanstalten, die zuständig sind für privaten Rundfunk und Telemedien. Ihre Hauptaufgaben sind die Zulassung und Aufsicht, die Förderung und Regulierung der Medien im Zeitalter der Digitalisierung, die Vielfaltssicherung und Schaffung von Transparenz im Sinne der Mediennutzer sowie der Jugendmedien- und Nutzerschutz.

Das vorliegende Jahrbuch bietet einen Überblick über die Tätigkeiten der Medienanstalten im Jahr 2018 als Gemeinschaft sowie eine Dokumentation der Aufgaben der Landesmedienanstalten in den einzelnen Ländern.

Gestaltung, Satz und Layout: Rosendahl Berlin

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Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten

Der Ton wird härter. Hass, Mobbing und Extremismus

Maßnahmen, Projekte und Forderungen
Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten

Phänomene wie Hass, Mobbing und Extremismus in den Medien haben an Relevanz gewonnen. Die Landesmedienanstalten beobachten hierbei Grenzverschiebungen, die problematisch sind. Die Medienaufsicht bewegt sich in einem permanenten Spannungsfeld zwischen Jugendschutz und Meinungsfreiheit. Beide Rechtsgüter haben Verfassungsrang und müssen in jedem Einzelfall sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Mit dem neuen Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht wollen die Landesmedienanstalten den Diskurs bereichern.

Der Bericht bietet eine Übersicht über die aktuellen Fragestellungen zum Thema Hass, Mobbing und Extremismus und stellt Maßnahmen zur Regulierung und Erkenntnisse der Landesmedienanstalten vor. Zusätzlich werden die Präventionsaspekte herausgearbeitet und die Maßnahmen und Initiativen vorgestellt, die die Landesmedienanstalten gemeinsam und in eigener Verantwortung vor Ort leisten, um eine aufgeklärte und kompetente Mediennutzung in jeder Hinsicht und für jeden Menschen zu erreichen.

die medienanstalten - ALM GbR (Hrsg.)
erschienen Februar 2019

Gestaltung und Layout: Rosendahl Berlin

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