KJM

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist ein gemeinsames Organ der Landesmedienanstalten in Deutschland, welches für die inhaltliche Kontrolle im Bereich des privaten Rundfunks und im Internet (Telemedien) zuständig ist.

Die KJM beurteilt, ob Medienangebote gegen die Menschenwürde oder gegen den Jugendschutz verstoßen und kann gegen sie vorgehen. Ihre Beschlüsse werden von den jeweils zuständigen Landesmedienanstalten umgesetzt.

Darüber hinaus beschäftigt sich die KJM mit der Festlegung von Sendezeiten, sowie der Prüfung und Genehmigung von Verschlüsselungstechnik und Jugendschutzprogrammen. Im Rahmen der „Regulierten Selbstregulierung“ ist sie außerdem für die Anerkennung von Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle zuständig.

Die Kommission für Jugendmedienschutz besteht aus 12 Mitgliedern: sechs Direktoren von verschiedenen Landesmedienanstalten, vier von der obersten Landesjugendbehörde benannte Sachverständige, sowie zwei Sachverständige, die von der für den Jugendschutz zuständigen obersten Bundesbehörde entsandt wurden.