"Sie heißt jetzt Lotte"

Antragsteller: Annekathrin Wetzel und Michael Geidel (miriquidifilm)
Projekt: 3D-Kurzspielfilm

Kurzinhalt

Weltweit erstes NS-Drama in 3D mit Transmediakonzept. Inspiriert von der Kindheit Charlotte Knoblauchs (ehem. Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland). Die innige Freundschaft von Maria und ihrer jüdischen Freundin Lea zerbricht mehr und mehr, als Marias Mann Hans vom jugendlichen Abenteuer zum SS-Karrieristen wird. Doch am Tag der ersten Judendeportation in München fasst Maria einen folgenschweren Entschluss, der beweist, was Freundschaft wirklich bedeutet.

"Der Bowlingtreff"

Antragsteller: Adrian Dorschner und Thomas Beyer
Projekt: Dokumentarfilm

Kurzinhalt

Der Film stellt ein vergessenes Gebäude ‒ den Bowlingtreff am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz ‒ in den Mittelpunkt. Neben zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen, Architekten und Experten bildet das Haus das visuelle Gerüst der Erzählung. Die Recherche und Dramaturgie sind streng dokumentarisch, in der Umsetzung liegt der Schwerpunkt aber auf gestalterischen und ästhetischen Komponenten.

"Rublak kehrt zurück"

Antragsteller: Reiner J. Nagel (ostwärts-film)
Projekt: Dokumentarfilm

Kurzinhalt

Im Mittelpunkt des Werkes steht der Film "Rublak – die Legende vom vermessenen Land" aus dem Jahr 1982 von Konrad Herrmann und Lutz Körner. Durch die Hauptverwaltung Film in der damaligen DDR in Teilen verboten, rekonstruierte ihn der Kameramann Lutz Körner erneut in mühevoller Kleinarbeit. Die herausgeschnittenen Originalsequenzen versteckte er in seinem Privatarchiv. Dieser Film, der sich damals bereits der Frage widmete, ob der Mensch die Seele seiner Heimat mitnehmen kann, wenn diese der Kohle anheim fällt, war für die Filmemacher Anlass, nach über 30 Jahren nachzufragen, ob unsere Gesellschaft, die um diese 30 Jahre älter und somit klüger geworden sein sollte, einen Fortschritt verzeichnen kann.

"Rue des fleurs"

Antragsteller: Till Giermann und Annegret Erhardt
Projekt: animierter Kurzfilm

Kurzinhalt

Das Projekt besteht aus der Erstellung und Festivaleinreichung eines computeranimierten Kurzfilmes über einen Tag im Leben eines alten Mannes mit ausgeprägter Sozialphobie. Dessen einziger Kanal zur Umwelt, ein Saxophonspieler im Haus gegenüber, zieht aus und lässt den Protagonisten somit ebenfalls alleine. Der Protagonist muss nun mit der neu entstandenen Situation fertig werden und wird vor eine wichtige Entscheidung gestellt.

"Mon Chéri – Der Mann der keiner war"

Antragsteller: Dorit Jeßner, Felix Göpfert und Uwe Nadler (ravir film GbR)
Projekt: Kurzfilm

Kurzinhalt

Das Filmprojekt befasst sich mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern, hier zwischen Mutter und Sohn. Dabei will der Film nicht mit einer expliziten Darstellung provozieren. Der Zuschauer soll eigene und gesellschaftliche Grenzen setzen und Grenzerfahrungen aktivieren.

"Gegen den Strom – Die erstaunliche Geschichte der Dresdner Hofkirche"

Antragsteller: Geschäftsführer Martin Choroba, Tellux-Film GmbH
Projekt: Dokumentarfilm

Kurzinhalt

Im Sachsen der Reformationszeit als eine der größten Barockkirchen nördlich der Alpen gebaut: Die katholische Hofkirche Sanctissimae Trinitatis (Heiligste Dreifaltigkeit), seit 1980 Bischofskirche und damit Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen.
Adina Rieckmann und Volker Schmidt-Sondermann schildern die Historie dieses außergewöhnlichen Gotteshauses. Die Autoren reichern ihren Film mit hervorragendem historischen Bildmaterial, mit Interviews und mit Aufnahmen aus atemberaubenden Flugperspektiven an, die durch den Einsatz einer speziellen Kamera-Drohne entstanden sind.

"Fasten und Sehen – Das große Zittauer Fastentuch"

Antragsteller: Geschäftsführer Jens Körner, filmkombinat GmbH & Co. KG
Projekt: Dokumentarfilm

Kurzinhalt

Der Dokumentarfilm. „FASTEN und SEHEN“ in der Regie von Bernhard Sallmann zeigt das Große Zittauer Fastentuch von 1472 in seiner ganzen Schönheit und Komplexität und fragt danach, was seine Aktualität ausmacht und warum und wie es uns heute berührt. Es wurden Interviews geführt, u.a. mit Dr. Volker Dudeck, ehemaliger Leiter des Fastentuchvereines, Dr. Mechthild Flury-Lemberg, die bis 1994 als Leiterin der Abegg-Stiftung für die Restauration des Tuches verantwortlich war, und Bernd Wabersich, der mit seiner Bergsteigerbrigade als „Retter der Kreuzkirche“ gilt und es wurden Musikaufnahmen mit dem Chor der Hillerschen Villa realisiert.