Fallzahlaufstockung im Hörfunkbereich

Fallzahlaufstockung erhöht Relevanz der Daten

Die SLM unterstützt die Erhöhung der Fallzahlen für die Media Analyse Hörfunk (MA) und stellt hierfür pro Erhebungswelle 40.000 Euro zur Verfügung. In zwei Erhebungswellen pro Jahr ermittelt die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. die Reichweiten der Hörfunkprogramme in Deutschland.

Diese Analysen erfolgen in Sachsen mit einem weitmaschigen Befragungsnetz und einer geringen Fallzahl. Durch die Erhöhung der Fallzahlen wird die Stichprobe vergrößert und damit das Befragungsergebnis für die privaten sächsischen Hörfunkveranstalter relevanter. Auf der Grundlage der MA werden die Preise bestimmt, die die Rundfunkveranstalter für die Werbung fordern können. Ohne die Unterstützung wären die Maschen des Befragungsnetzes der Marktforschung für den nicht flächendeckend verbreiteten lokalen Hörfunk in Sachsen zu groß und damit die Daten nicht aussagekräftig genug.

Vor allem die Stundenreichweiten zwischen 06:00 Uhr und 18:00 Uhr sind eine gefragte Währung auf dem Medienmarkt, die dem Veranstalter bei großen Hörerzahlen entsprechend hohe „Tausend-Kontakt-Preise (TKP)“ bescheren. Der TKP ist eine Kennzahl aus der Mediaplanung. Er gibt an, welcher Geldbetrag bei einer Werbemaßnahme (etwa für Hörfunkspots) eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen einer Zielgruppe per Hörerkontakt zu erreichen.