Rundfunkpreis Mitteldeutschland geht 2018 in die 14. Runde

- MEDIENINFORMATION -


Wettbewerb für Hörfunk, Fernsehen und Bürgermedien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gestartet

Die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) schreibt zum 14. Mal ihren Rundfunkpreis Mitteldeutschland für Hörfunk, Fernsehen und Bürgermedien aus. Der Preis prämiert Originalität, Engagement und Ideenreichtum in der Berichterstattung der kommerziellen und nichtkommerziellen Rundfunkproduzentinnen und -produzenten aus den drei mitteldeutschen Bundesländern.

In der AML arbeiten die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), die Medienanstalt Sachsen-Anhalt und die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) zusammen. Sie loben 2018 Preisgelder in Höhe von insgesamt 31.500 Euro aus. Darüber hinaus stellen Sponsoren 3.000 Euro für Sonderpreise zu den Themen „Nachhaltigkeit – wie geht das?“ sowie „Senioren in Bürgermedien“ bereit. Mit dem Sonderpreis „Nachhaltigkeit – wie geht das? sollen Beiträge im Hörfunk und im Fernsehen prämiert werden, die sich mit nachhaltigem ökologischem, ökonomischem und sozialem Handeln auseinandersetzen. Um das Engagement von Seniorinnen und Senioren in den Bürgermedien zu fördern, werden mit dem Sonderpreis „Senioren in Bürgermedien“ gezielt Produzentinnen, Produzenten und Redaktionsgruppen von Fernseh- und Radiobeiträgen angesprochen, die älter als 55 Jahre sind und einen Offenen Kanal, ein Nichtkommerzielles Lokalradio, ein Bürgerradio, einen Ausbildungs- und Erprobungskanal oder das Thüringer Medienbildungszentrum der TLM nutzen.

Martin Heine, Medienanstalt Sachsen-Anhalt, der amtierende AML-Vorsitzende betont: „Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf interessante, spannende und unterhaltsame Beiträge aus der lebendigen und vielfältigen Rundfunklandschaft in Mitteldeutschland.“

Hörfunk

Die Hörfunkpreise werden auch 2018 wieder in Thüringen vergeben. Private kommerzielle Hörfunkveranstalter aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie mitteldeutsche Internetradios können sich bis zum 31. Mai 2018 bei der TLM bewerben. Die Ausschreibungsunterlagen für den Hörfunkpreis sind im Internet (www.tlm.de) abrufbar.Die Preisverleihung findet am 24. August 2018 im Kressepark Erfurt statt.TLM-Direktor Jochen Fasco zum Anliegen des Hörfunkpreises: „Zugegeben, mit der Digitalisierung ist das Geschäft für Radioveranstalter komplizierter geworden. Andererseits: In Zeiten, wo das Lokale immer mehr in den Informationsschatten gerät, Algorithmen Nachrichten erfinden und manche Plattformen gar nicht nachkommen mit dem Löschen von fragwürdigen Inhalten – da gewinnt gutes und handgemachtes Radio enorm an Bedeutung. Und darum ist es wichtig, diesen Preis weiter zu vergeben.“

Bürgermedien

In der Rubrik „Bürgermedien Hörfunk und Fernsehen“ werden die besten mitteldeutschen Bürgermedien-Beiträge prämiert. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt richtet diesen Preis aus. Alle Produzenten/innen und Autoren/innen des nichtkommerziellen Hörfunks und Fernsehens der drei mitteldeutschen Bundesländer können bis zum 8. Juni 2018 ihre Beiträge bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt einreichen. Die Ausschreibungsunterlagen gibt es bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt oder online (www.medienanstalt-sachsen-anhalt.de). Ausgezeichnet werden die Preisträger/innen am 7. September 2018 in Halle.

Fernsehen

Die besten Beiträge aus dem mitteldeutschen Lokal-Fernsehen werden in Sachsen ausgezeichnet. Erneut organisiert die SLM die Galaveranstaltung am 16. November 2018 in Leipzig, auf der die Preise in den einzelnen Kategorien vergeben werden. Bis einschließlich 27. August 2018 können sich alle in den drei mitteldeutschen Bundesländern aktiven lokalen und regionalen Fernsehveranstalter mit ihren Beiträgen bei der SLM bewerben. Die Einreichungen können postalisch oder unter https://www.slm-online.de/fernsehpreis_mitteldeutschland.htmlerfolgen. Michael Sagurna, Präsident des Medienrates der SLM, erwartet auch 2018 wieder einen intensiven Wettbewerb hochwertiger Beiträge: "Ich bin überzeugt davon, dass zukünftig die regionale Berichterstattung noch mehr an Bedeutung zunehmen wird und freue mich, dass es in Mitteldeutschland eine so breite journalistische Basis gibt."