| Projektleitung |
Gersdorf, Hubertus (Prof. Dr.) |
| Projektbeginn |
Mai 2004 |
| Projektende |
November 2006 |
| Abstract |
Der Rundfunkbegriff ist von entscheidender Bedeutung für die Dichte und Strenge des medienrechtlichen Regelungsregimes: Die Qualifikation eines Angebots als Rundfunk entscheidet beispielsweise über das Zulassungserfordernis, über Werberestriktionen oder über den Vorrang des Angebots bei der Verbreitung. Allerdings verschwimmen im Zuge der Digitalisierung die Konturen des Rundfunkbegriffs bei zahlreichen Angeboten zunehmend. Die Grenze zu den Telemedien lässt sich kaum noch sicher ziehen. Hinzu kommt, dass veränderte europarechtliche Rahmenbedingungen auf dem Sektor des Telekommunikationsrechts, der E-Commerce-Richtlinie und der EG-Fernsehrichtlinie Beachtung fordern. Der Kommunikationsrechtler Prof. Dr. Hubertus Gersdorf (Universität Rostock) hat im Auftrag der Landesmedienanstalten von Bayern, Berlin-Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Hessen den Rundfunkbegriff erörtert, um eine praktikable Definition zu entwickeln. Das Gutachten soll Hilfe bei der Anwendung des einfachgesetzlichen Rundfunkbegriffs geben und durch rechtspolitische Vorschläge zur Fortentwicklung des Rundfunkbegriffs und der rundfunkrechtlichen Bestimmungen beitragen. |
| Auftraggeber |
Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM); Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb); Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen); Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM); Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM); Federführung: LPR Hessen |
| Auftragnehmer |
Gersdorf, Hubertus; Rostock |
| Laufzeit |
31 Monate |
| Sachgruppe |
Medienpolitik; Medienrecht; Neue Medien/Internet |
| Regionalbezug |
Europa |
| Methode |
Rechtsgutachten |
| Schlagworte |
Rundfunkbegriff; Mediendienst |
| Publikation |
Hubertus Gersdorf: Der Rundfunkbegriff. Vom technologieorientierten zum technologieneutralen Begriffsverständnis, München 2007, Schriftenreihe der LPR Hessen, Bd. 24. |