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themen + frequenzen (4/2011)
Heft 4/2011 (PDF - 4.58MB)
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Die Preisträger des Rundfunkpreises Mitteldeutschland - Hörfunk.
RUNDFUNKPREIS MITTELDEUTSCHLAND 2006 - HöRFUNK

Die Preisträger

Kategorie: "Bester Beitrag"
- Preissumme 2.500 Euro -

Autoren: Yvonne Hensel, Jan Schlegel
Sendung: "Wenn Kinder Kinder kriegen"
Sender/Produzent: Radio PSR

Begründung der Jury: Journalismus bedeutet im Wesen: Informationen sammeln und aufbereiten, um Leser, Zuschauer und Hörer aufzuklären. "Wenn Kinder Kinder kriegen" ist ein beispielhafter Beitrag, wie auch im Radio Themen informativ verarbeitet werden können, ohne Hörer zu verlieren. Er ist spannend, gut moderiert und hinterlässt Spuren im Kopf.

 

Kategorie: "Beste Moderation"
- Preisgeld 2.500 Euro -

Moderatoren: André Hardt, Michael Klein
Sendung: "Wettertalk"
Sender: Hitradio RTL Sachsen/BCS

Begründung der Jury: Der Moderationsbeitrag enthält typische Kriterien eines Moderationsgespräches: Personality, Satire, Informationswert und Unterhaltung. Hervorzuheben ist die Idee, das für den Hörfunk so bedeutende Thema Wetter, das in vielen Sendern auch als Wettergespräch gestaltet wird, auszubauen zu einem humorvollen Element, auf das man sich immer wieder freuen kann.

 

Kategorie: "Bester Werbespot"
- Preisgeld 1.000 Euro -

Autor: Conni Nitzsche
Beitrag: "Du bist Sachse"
Produzent: Radio PSR

Begründung der Jury: Bei diesem Werbespot besticht die Idee. Aufgegriffen wird die nationale Aktion "Du bist Deutschland". Sie wird auf den Freistaat Sachsen regionalisiert. Das geschieht mit Witz, Charme und Überzeugungskraft. Die Spots sind gut produziert und interessant präsentiert. Überzeugend ist die Natürlichkeit und Originalität der O-Töne.

 

Sonderthema "Sport ohne Sponsor"
- Preisgeld 1.000 Euro, gesponsort von der KPMG, Niederlassung Leipzig -

Autorin: Sandra Petzold
Beitrag: "Aufstieg und Fall (und Aufstieg?) des FSV Zwickau"
Sender: Radio Zwickau 96 Punkt 2/BCS

Begründung der Jury: Die Autorin schildert spannend wie einfühlsam die bewegte Geschichte des Vereins FSV Zwickau, der Vieles hatte, um in die Bundesliga aufzusteigen und alles verlor und heute wieder den schweren Aufstieg versucht. Mit vielen O-Tönen wird das ausgewogene Bild eines Klubs entworfen, der bei den Fans und damit in seiner Heimat fest verwurzelt ist. Langsam finden sich wieder Sponsoren ein, die Hoffnung machen. Radio hilft hier mit seinen Mitteln beispielhaft, Tradition und Gegenwart zu verbinden.

 

Kategorie "Länderpreise" (Preisgeld je 500 Euro)

Länderpreis Sachsen

Autoren: Michaela Wunderlich, Katja Lehmann
Beitrag: "Die 4-Chancen-Tournee"
Sender: Radio R.SA

Begründung der Jury: Dieser Beitrag hat gezeigt, wie Radio Menschen bewegen kann. Interessant und sehr gut produziert, haben die Moderatoren mit einer cleveren Idee gleichzeitig viele Hörer mobilisiert und Aufmerksamkeit auf Wintersport-Orte in der Heimat gerichtet. Viele Hörer haben vermutlich mehr Laune auf Wintersport in Sachsen bekommen – aus den Zuschauerrängen und als aktive Hobbysportler mittendrin.

Länderpreis Sachsen-Anhalt

Autorin: Jana Cebulla
Beitrag: "Olympia 2006 in Schierke"
Sender: Radio SAW

Begründung der Jury: Der olympische Geist schwebt über Schierke!? Tatsächlich, oder hat er sich im Vorfeld der Winterspiele von Turin nur in den Harz verflogen? Die olympische Idee lebt vom Mitmachen. Die Idee, zu fragen, wie viel Olympia in dem kleinen Harzort Schierke steckt, wie viel Olympia in den Einheimischen und Touristen, hebt sich wohltuend von vielerlei Beiträgen ab. Der Beitrag hebt ab auf das Heimatgefühl, auf sportliche Leistungen in unserer unmittelbaren Umwelt. Höher, schneller, weiter – diese olympischen Ideale gelten nicht unbedingt für den Durchschnittsbürger. Olympia ist überall, auch und gerade in Schierke. Das lässt dieser Beitrag - durch O-Töne glaubhaft unterlegt - sehr überzeugend.

Länderpreis Thüringen

Autor: Michael Kraus
Beitrag: "Zusammen sind wir Thüringen"
Sender: LandesWelle Thüringen

Begründung der Jury: Radio ist kein Einbahnstraßen-Medium. Neue Formen der Hörer-Beteiligung zeigen, wie interaktiv diese klassische Medium sein kann. Der Preisträger hat mit "Wir sind Thüringen" bürgerliches Engagement als Vorbild gezeigt, stellt aber auch anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen den Äther zur Verfügung. Dabei mangelt es dem Beitrag nicht an Authentizität und handwerklichem Geschick.

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