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"Das Leben ist ein (Computer)Spiel? Möglichkeiten und Grenzen jugendlicher Mediennutzung"
Erfolgreicher Abschluss des Projektes im Rahmen der "Jugendmedienschutztage der SLM 2010"
Mit einem von Schülern für Eltern gestalteten Elternabend fand das von der SLM in Kooperation mit der "Computerspielschule Leipzig" initiierte Projekt am 27. April 2010 seinen Abschluss. Drei Tage lang spielten Jungen der 8. Klassen am Markkleeberger Rudolf-Hildebrand-Gymnasium in der Computerspielschule und wurden am Ende selbst als Lehrer aktiv.
Das Projekt gliederte sich in drei Stufen: Einführend wurden gemeinsam die Spielgewohnheiten diskutiert. Die Jungen tauschten dabei ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in Bezug auf Computerspiele aus. Anschließend konnten sie unter Anleitung in der Computerspielschule zeigen, wie gut sie wirklich spielen. Neben dem Spielspaß war auch die Reflektion ihres Handelns während des Spielerlebens zentrales Anliegen des Projektes. Im Hinblick auf eine mögliche Suchtproblematik war dies ein entscheidender Schritt hin zur Selbstkontrolle von Spielgewohnheiten.
Den Abschluss dieser Jugendmedienschutztage bildete ein offener Elternabend im Gymnasium. Das Ziel, die Eltern selbst unter Anleitung ihrer Kinder ausgewählte Spiele unterschiedlicher Genres spielen zu lassen, um ihnen einen ersten Zugang zur Spielewelt zu öffnen, wurde erfolgreich verwirklicht. Weiterführend sollen die beteiligten Jungen nun als "Gameadviser und Beratungsscouts" für ihre Schulkameraden fit gemacht werden.
Nähere Auskünfte erteilt Martin Deitenbeck, Telefon: 0341 2259-0. |