Organisation des Jugendmedienschutzes

Jugendmedienschutz besitzt Verfassungsrang und stützt sich im Wesentlichen auf zwei gesetzliche Säulen:

Seit dem 1. April 2003 werden die Trägermedien bzw. Offline-Medien (Film, Video, CD-Rom, DVD) im Jugendschutzgesetz (JuSchG) und die elektronischen bzw. Online-Medien (Rundfunk, Hörfunk, Internet) im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) geregelt.

Mit der Aufsicht über den privaten Rundfunk und die Telemedien ist die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) beauftragt.

Die KJM ist die zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im privaten bundesweiten Fernsehen sowie im Internet. Ihre Aufgabe ist es, für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu sorgen und im Rahmen der regulierten Selbstregulierung die Selbstverantwortung der Anbieter zu fördern.

Rechtliche GrundlagenKontrolle des Jugend-medienschutzes